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Kolumbianischer Kaffee

direct trade

Exklusiv für Deutschland

„Latina Columbia“ – die Unverwechselbare
Ein High Light für jede Kaffeerösterei! Diese Bourbon Varietät macht jeden anspruchsvollen Arabica-Liebhaber glücklich.

Markmale

Körper: sehr ausgewogen und vollmundig

Geschmack:
leichte und frische Lemonnote sowie ein Hauch von Kakao und Nougat

Intensität: mittelkräftig

Größe: 17-18 mm

SCAA Rank: 84,25

 Es existieren ca. 103 verschiedene Kaffeearten. Aus dieser Fülle an Varietäten gehen hauptsächlich zwei mit weltweiter Bedeutung hervor: die Coffea Arabica und die Coffea Canephora- umgangssprachlich Arabica und Robusta gennant. Der sich vom arabischen „Qahwa“ herleitende Begriff „Coffea“ ist zum einen der Gattungsname und bedeutet übersetzt so viel wie Stärke oder Lebenskraft. Die Arabica (Artname) besitzt ca. 2/3 des Weltmarktanteils und ist die bekannteste Vertreterin ihrer Gattung. Sie stammt ursprünglich aus Äthiopien und wird vorwiegend im Hochland zwischen 800-2200m angebaut. Die Robusta Kaffeepflanze verdankt ihren Namen ihrer Resistenz gegen Krankheiten, Schädlinge und höhere Temperaturen. Das macht sie widerstandsfähiger als die Arabica Kaffeepflanze. Obwohl die Robusta erst im 18.Jahrhundert im Kongo gefunden wurde, reicht ihre Existenz deutlich weiter in die Vergangenheit. Der Anbau erfolgt hauptsächlich im Tiefland in Höhen bis zu 800m.

Beim Kaffeeanbau lassen sich Gemeinsamkeiten zum Wein erkennen. Die Kaffeepflanze ist sehr anspruchsvoll – besonders die Arabica. Das Gebiet vom 23. Breitengrad nördlicher Breite bis zum 25. Breitengrad südlicher Breite wird bevorzugt für den Anbau genutzt und als Kaffeegürtel bezeichnet. Die sensible Kaffeepflanze gedeiht nämlich am besten in dem dort vorherrschenden tropischen, bis subtropischen Klima. Denn dieses Klima ist gekennzeichnet durch ausgeglichene klimatische Bedingungen: die Tage sind nicht zu warm und die Nächte nicht zu kalt, zudem gibt es genügend Niederschlag und Schatten. Die Qualität des Bodens ist ebenfalls ein essentieller Faktor. Denn für ein bestmögliches Wachstum ist die Pflanze auf mannigfache Nährstoffe angewiesen, darüber hinaus sollte der pH-Wert idealerweise ein neuraler bis leicht saurer sein. Besonders gute Anbaubedingungen weisen Böden mit vulkanischem Ursprung auf, wie es oft in Äthiopien der Fall ist. Schlussendlich sind für den optimalen Anbau, neben dem Zusammenspiel aus Lage, Temperatur, Sonneneinstrahlung, Niederschlag und Bodenqualität, Sorgfalt sowie Geduld und eine Menge Handarbeit unerlässlich.

Auf dem Weg zu einer guten Rohqualität von Kaffee ist die sorgfältige Ernte und Aufbereitung der Früchte unerlässlich. Die jeweilige Lage des Anbaugebiets und das damit verbundene Klima bestimmen den Zeitpunkt der Ernte: Zwischen September und Dezember wird nördlich des Äquators geerntet. In südlichen Anbaugebieten dagegen zwischen Mai und August.   Die Entwicklung einer reifen Kaffeefrucht erfordert Geduld und weist zeitliche Disparitäten unter Hoch- und Tieflandkaffee auf. Braucht die Arabica sechs bis acht Monate, so benötigt die Robusta zwischen neun und zwölf Monate bis zur Ernte.

Die anspruchsvolle Frucht darf nur reif geerntet werden. Eine unreife Kaffeekirsche würde unausgereifte Säuren und wenig Geschmack an die Bohnen abgeben. Durch die Sensibilität der Frucht ist es auch nicht vom Vorteil, wenn diese überreif geerntet wird. Denn dabei besteht die Gefahr, dass es zur Schimmelbildung kommt und in Folge dessen zu Fäulniserscheinungen. Dies wäre ein ungünstiger Faktor, der den Geschmack des späteren Kaffees stark beeinträchtigt.

 

Deshalb gibt es verschiedene Erntemethoden: Die selektive Handpflückung (“hand picking”), das Abstreifen ganzer Äste (“stripping”) und die maschinelle Ernte.  Die arbeitsintensivste und kostenaufwendigste Methode ist das “hand picking“. Dabei werden in Intervallen von 8-10 Tagen die reifen Früchte von Hand gepflückt. Durch das Aussortieren von schlechten oder überreifen Kirschen ist diese Vorgehensweise am besten für Qualitätskaffee geeignet. ( Quelle: 15plus Röstung, 15plus.de )